Archive for the 'Uncategorized' Category

Seufz…………………

Unglaublich, fast drei Jahre in Deutschland und kein Wort mehr auf dem Blog!

Kaum betritt man dieses gelobte Land überfällt einen die deutsche Hektik!

Dabei fehlt noch ein Beitrag über Buenos Aires……und den Abschied von Brasilien………..

 

Kaffee und Zuckerrohr…………… produtos da terra brasileira

P1070246

Im November 2012 war wieder mal ein Besuch in Minas Gerais bzw. Ouro Preto fällig, diesmal verbunden mit einer anschließenden Tour zu einer der vielen alten Kaffee-Fazendas, die es in den Staaten Minas Gerais, São Paulo und Rio de Janeiro gibt! (Irgendwann muss ich auch noch einen Bericht über Ouro Preto schreiben, als Abschied, die Stadt die ich sehr liebe und die ja auch mal meine Heimat war….)

Man hat so viel von den Fazendas und deren glorioser Vergangenheit gehört, da will ich sehen, was davon übrig geblieben ist! Im Internet haben wir uns eine ausgesucht, die Fazenda da Cachoeira in der Nähe der Stadt Santo Antonio do Amparo / MG. Anschließend wollen wir dann über São Paulo zurück nach Hause fahren.

Kaffee war zunächst nur in Afrika und Arabien verbreitet, aber man kam bald auf die Idee, ihn in anderen geeigneten Regionen zu kultivieren. Die erste Anpflanzung außerhalb Afrikas und Arabiens geschah durch van Hoorn, der als Gouverneur von Niederländisch-Indien 1690 in Ceylon und 1696 (oder 1699) auf Java erste Versuche anstellen ließ. Die dort verwendeten Pflanzen stammten aus Arabien. Von diesen Plantagen gelangten 1710 mehrere Exemplare nach Europa und wurden hier in verschiedenen botanischen Gärten kultiviert, zum Beispiel in Amsterdam, wo erstmals ein Kaffeestrauch auf europäischem Boden gezogen wurde.

1718 brachten die Holländer den Kaffee nach Surinam, die Franzosen 1725 nach Cayenne, und durch die Portugiesen gelangten 1727 die ersten Kaffeepflanzen nach Brasilien, wo wie überall in der lateinamerikanischen Plantagen-wirtschaft afrikanische Sklaven arbeiten mussten, bis zur allmählichen Abschaffung der Sklaverei und des Sklaven-handels. Bereits gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte der Kaffee zu den am weitesten verbreiteten Kulturpflanzen in den Tropen. Dies ist auch auf die Ausbreitung der europäischen Kolonien zurückzuführen, ohne die die heutige weltweite Verbreitung des Kaffees nicht zu verstehen ist.

P1160871

Kaffee-Sträucher benötigen ein ausgeglichenes Klima ohne Temperaturextreme, ohne zu viel Sonnenschein und Hitze. Die Durchschnittstemperaturen sollen zwischen 18 und 25 °C liegen, die Temperatur soll 30 °C nicht überschreiten und darf 13 °C nicht häufig unterschreiten, die Pflanzen vertragen keine Temperatur unter 0 °C. Der Wasserbedarf beträgt 250 bis 300 Millimeter je Jahr, weshalb die jährliche Niederschlagsmenge 1500 bis 2000 Millimeter betragen muss, bei unter 1000 Millimeter im Jahr wird bewässert, bei unter 800 Millimeter im Jahr wird Kaffee nicht angebaut. Robusta-Kaffee benötigt höhere Niederschlagsmengen als Arabica-Kaffee. Viel Wind und Sonnenschein schaden, wogegen Hecken und Schattenbäume angepflanzt werden. Der Boden muss tiefgründig, locker und durchlässig (gut „durchlüftet“), oben humos sowie neutral bis leicht sauer sein.

In der Fazenda hing diese „Klassifikationshilfe „für Kaffee:

P1160909

Die Anbaugebiete liegen entsprechend den Ansprüchen zwischen den Wendekreisen, bei Arabica-Kaffee in Höhen von etwa 600 bis 1200 Meter ü. NN., bei Robusta-Kaffee zwischen 300 und 800 Meter ü. NN. Hochlandkaffees (Arabica) haben eine besonders hohe Qualität.  Die Samen (Kaffeebohnen) haben 8 Wochen nach der Fruchtreife die höchste Keimfähigkeit, sie nimmt danach ab. Sie werden vom Pergamenthäutchen befreit und in Keimbetten ausgesät. Die zwei ersten Blätter des Keimlings erscheinen nach 5 bis 6 Wochen. Dann werden die Jungpflänzchen in Behälter umgepflanzt und in Pflanzschulbeeten weiter kultiviert. Im Alter von acht Monaten werden sie in die Plantage gepflanzt, je nach Sorte in Abständen von ein bis vier Meter. Sie werden beim weiteren Wachstum in der Höhe beschnitten, je nach Bedarf auf 1,5 bis 3 Meter. Im Alter von drei bis fünf Jahren ist der Ertrag optimal und bleibt 10 bis 20 Jahre maximal, danach sinkt er. (Wikipedia)

minas

Soviel zur Geschichte der Kaffeebohne, wir machen uns also am 26.11.2012 von Ouro Preto aus auf, mit einem Abstecher nach Congonhas, wo ich zuletzt in 1974 gewesen bin! Die Stadt ist größer geworden, aber sonst bagunça wie gehabt, wir sind sowieso nur an „Aleijadinho“ interessiert, dem „Krüppelchen“ und berühmtesten Barockbildhauer Brasiliens, geboren 1730 oder 1738 in Ouro Preto als Antonio Francisco Lisboa, Sohn eines Portugiesen und einer Sklavin. Er hat die schönsten Skulpturen geschaffen und sein Meisterwerk sind sicher die Zwölf Propheten an der Kirche Bom Jesus de Matosinhos in Congonhas, die er trotz seiner fortgeschrittenen (wahrscheinlich) Lepra zwischen 1800 und 1805 geschaffen hat! Von der Kirche aus geht es abwärts zu den kleinen Kapellen des Kreuzwegs, in denen ebenfalls Figuren von Aleijadinho bewundert werden können!

cong

Weiter Richtung Santo Antonio de Amparo, 175 km über eine gute Strasse, Interiorkaff, wir müssen zweimal fragen, bis einer uns den Weg zur Fazenda da Cachoeira  erklärt, zu erreichen über eine Erdstrasse.

P1160874

Das Haus ist ein Traum, Kolonialbarock, hohe Decken, die üblichen Minasfenster, riesige Türen, Holzböden, original bemalte Wände, antike Möbel, Oratorios, um das Haus riesige alte Bäume, u.a. blühende Flamboyants und ein Meer von blühenden Agapanthus und Bougainville!

P1170002

P1160923

P1160931

Man kann sich auf Anhieb vorstellen, welch ein Leben die Portugiesen hier geführt haben müssen und wie der Kaffee und die Sklavenarbeit sie immens reich gemacht haben!

P1160882

P1160911

Wir sind die einzigen Gäste in dem großen Haus und haben alle Räume für uns. Nachmittags zeigt uns die Besitzerin, Miriam, die Fazenda. Ihrer Familie gehört das alles in der fünften Generation, und sie sieht nach wie vor sooo typisch portugiesisch aus!

Abends decken sie für uns in der gemütlichen großen Küche, eine enorme Auswahl an Gerichten, Suppe mit Maismehl, Angú, Reis, Bohnen, Kartoffeln mit Manjericão, Salat und Lasagne, Fazendaessen!

P1160892

Kaffee ist heute nicht mehr ihr Hauptstandbein, obwohl sie noch ein wenig organischen und anderen Kaffee anbauen, heute haben sie sich auf Pferde spezialisiert, und zwar auf die brasilianische Züchtung Mangalarga Marchador.

Der Mangalarga Marchador ist eine brasilianische Pferderasse, die auf die Rasse Altér Real der Coudelaria ‚ Landgestüt Altér Real zurückgeht, welche ihrerseits auf der Flucht des portugiesischen Königshofes vor Napoléon (November 1807 – Januar 1808) nach Brasilien kamen. Diese wurden dann mit Berberpferden und, überwiegend von der iberischen Halbinsel stammenden, Arbeitspferderassen, die schon zur Kolonialzeit nach Brasilien gekommen waren, gekreuzt. Eine hübsche zähe Rasse, ich mag vor allem die gescheckten, obwohl sie mir generell zu klein sind (Stockmaß zwischen 1,45 und 1,55 m), ich liebe eher die „teutonischen großen Gäule“!

P1170048

Morgens erkunden wir nach ausgiebigem Frühstück die Umgebung, wandern zu einem Wasserfall, mit „botanischen Betrachtungen“, ich interessiere mich immer für alles, was grünt, kreucht und fleucht! Außerdem gibt es unter unseren Zimmern eine Art nach außen offenen dämmrigen Keller, in dem hunderte Fledermäuse hängen, die wir mit unserer Neugier aufscheuchen.

nsmail-28

Mittagessen wieder in der Küche, köstliches Minasessen, Arroz, schwarze Feijão, Huhn mit Orapronobis, einem wie Quiabo leicht klebrigen „Gemüseunkraut“, das auch im mato wächst, Linguiça, die geliebten Churrasco-Würstchen, Salat, eine gute Caipirinha und natürlich…….Kaffee!

Nach dem Essen verabschieden wir uns von Miriam und dem netten Personal, mit einer Empfehlung in der Tasche für eine Schnapsbrennerei in der Nähe! Als Anhänger einer köstlichen Caipirinha bzw. einer guten Cachaça kann man sich ja auch mal die Herstellung anschauen!

Die Destille heisst João Mendes und liegt in 18 km Entfernung von der Fazenda fast an der Hauptstrasse, inmitten kleinerer Zuckerrohrfelder, sie haben bei weitem nicht die Ausmaße wie in Pernambuco.

P1170111

Zuckerrohr (Saccharum officinarum) ist eine Pflanze aus der Familie der Süßgräser (Poaceae) und wird dort der Unterfamilie Panicoideae mit etwa 3270 weiteren Arten zugeordnet. Ihr Ursprung liegt in Ostasien, heute wird sie aber in allen klimatisch geeigneten Regionen angebaut. Die Pflanze ist der wichtigste Rohstofflieferant für die Herstellung von Haushaltszucker (Saccharose) und in wachsendem Maße auch für die Herstellung von Bioethanol.

Nach der Einfuhr der ersten Zuckerrohrschösslinge durch Columbus entwickelte sich die Karibik seit dem 16. Jahrhundert zur Hauptanbauregion für Zuckerrohr und Rohrzucker zum Hauptaußenhandelsprodukt der europäischen Karibik-Kolonien. Der Anbau von Zuckerrohr setzte ebenfalls eine enorme Nachfrage nach Sklaven in Gang.

Zuckerrohr wächst in subtropischen und tropischen Klimata. Um ordentlich gedeihen zu können, braucht das anspruchslose Zuckerrohr Temperaturen zwischen 25 und 30° – ist es kälter, verlangsamt sich das Wachstum, unter 15°C wächst die Pflanze nicht mehr. Der Wasserbedarf der Pflanze ist sehr hoch – es darf aber nicht stehen, da sonst die Pflanze fault. (Wikipedia)

nsmail-34

Netterweise können wir uns in aller Ruhe den kleinen Betrieb von João Mendes anschauen, vom Auspressen des Rohrs bis zum Endprodukt.

nsmail-37

nsmail-36

nsmail-39

Das Zuckerrohr wird ausgepresst und sieht dann aus wie Putzwasser, nicht sehr appetitlich, dann wird es vergoren und destilliert – und schließlich kommt die köstliche klare „Pinga“ aus der Destille………in den Eimer……

nsmail-38

……..in die Flasche oder in das Fass!

nsmail-41

nsmail-35

Und in den Verkauf!

nsmail-42

Und mit dem bagaço, mit den ausgequetschten Pflanzenresten, wird die Destille befeuert! Und so schließt sich der Kreislauf! Natürlich nehmen wir uns noch eine Kostprobe mit und denken, völlig nüchtern, doch an den marchinha de carnaval: Cachaça ist kein Wasser!

Cachaça Não É Água

Marchinhas de Carnaval

Você pensa que cachaça é água?
Cachaça não é água não.
Cachaça vem do alambique
E água vem do ribeirão.

Pode me faltar tudo na vida:
Arroz, feijão e pão.
Pode me faltar manteiga
E tudo mais não faz falta não.

Pode me faltar o amor
(Disto até acho graça).
Só não quero que me falte
A danada da cachaça.

P1170076

Silvester 2012 / 2013 in Balneário Camboriú

Under viertes Silvester in Balneario……unser letztes?

You never know!

Als Erinnerung ein paar Bilder vom Abend, wir sind so gegen 20 h runter an den Strand, um neugierig nach den emsigen Vorbereitungen für die lange Nacht zu sehen.

Ungewöhnlich, die Skyline soooo hell erleuchtet zu sehen, man sieht sofort, dass sehr viele Leute da sind! Volle temporada!!!! Dazu noch die neuen Straßenlaternen, die den Strand und den Bürgersteig mit seinen Kiosken in ein weißes Licht tauchen:

P1170405

Tagsüber haben die Leute schon ihre Zelte aufgebaut, wer zuerst kommt, mahlt zuerst!!!!

P1170374

Gegen 23 h wird es langsam Ernst, der Strand füllt sich! Zelte, Stühle, Tische, riesige Styropor-Cooler werden angeschleppt, und die entsprechende Atzung!

P1170414

Draußen auf dem Meer sieht man im Mondschein die Pontons liegen, von denen das Feuerwerk abgeschossen wird, diesmal sind es sogar sechs Stück!

P1170404

Um Mitternacht der Countdown der Menschenmassen ………….und unter großem Ooooooooooh und Aaaaaaaaaah fängt das Feuerwerk an!

P1170415

Da wird geklotzt, nicht gekleckert, ich habe immer das Gefühl, sie wollen es mindestens so schön wie in Rio an der Copacabana haben!

P1170417

Und dann die Überraschung für unsere Touristen: zack ist der Strom weg an der Barra Norte, also hier bei uns!

P1170439

Nun ja, es hat auch Vorteile, man sieht das Feuerwerk umso besser!

P1170446

Zum Schluss nochmal alles was die Rohre hergeben:

P1170465

Wir sitzen gemütlich mit unserem Bairrada – Sekt auf der Sacada und schauen dem Treiben von oben zu! Das ist immer noch die beste Art…. wie im Kino!!!!!!!!!!!!!

Happy New Year 2013 !!!!!!!!!!!!!

Für uns wird’s wieder mal ein spannendes Jahr!  Que sera sera……………

Verfluchte Technik…..??????

Patagonien ……..Gletscher, Berge und Guanacos

Eigentlich wollte ich gar nicht so unbedingt mitten im Sommer vom Strand weg in die Kälte, aber dann wurde mir die fertige Reise unterbreitet und es siegte doch die Neugier auf das Land am Ende der Welt !!!

Und so landet auch mal ein nichtbrasilianisches Highlight in diesem Blog!

Am 11. März 2012 um 14.30 h statt planmäßig um 13.00 h dann wieder der unvermeidliche Flug, zuerst nach BUENOS AIRES / Argentina, direkt von Florianopolis mit AEROLINEAS ARGENTINAS. Auf dem Rasen an der Runway stehen diese blöden Quero-Quero Vögel rum, die müssen doch völlig taub sein inzwischen? Meine Begeisterung wird durch den gammeligen Zustand der Boing 737-500  nicht gerade gefördert, muss ein ausrangiertes deutsches Stück Blech sein, auf dem Sitz vor mir steht: Schwimmweste unter Ihrem Sitz! Lunch ist ein Brötchen mit Käse und Schinken, diese genussfreie Pappe scheint inzwischen Standardverpflegung für die Fluggäste dieser Welt zu sein!

16.20 h Anflug und Landung in BUENOS AIRES auf dem Stadtflughafen, erster Eindruck von oben: sehr grün!!!!!!!! Rumpellandung und die anwesenden Argentinos applaudieren und skandieren begeistert „AR-GEN-TI-NA“  – als ob sie aus der sibirischen Verbannung kämen! Naja…die Brasilianer mögen sie ja nicht so, vielleicht war es so ähnlich?

Am Airport nicht EINE deutsche oder internationale Zeitung, also in einer Hauptstadt hätte ich das eigentlich erwartet. Nun, ging ja auch bisher ohne! Das einzige deutschsprachige Blättchen ist das „Argentinische Tageblatt“, anscheinend für expatriates und heimwehkranke Deutsche, Österreicher und Schweizer.

Beide Koffer sind da, ist doch ein guter Anfang. Wer nicht da bzw. nicht pünktlich ist, und das wird auch weiterhin so so bleiben, ist unser Transporteur. Irgendwann erscheint dann doch ein muffliger hermano (nana…meine brasilianischen Vorurteile?)  und fährt uns zum Hotel Meliã, mitten in der Stadt in der Reconquista, sehr ruhig in einer Seitenstrasse und strategisch äußerst günstig gelegen, wie wir später feststellen. Direkt vor der Haustür Kneipen und Cafés, wie in einer deutschen Fußgängerzone….

Neunter Stock und Freude über die Badewanne, seltenes Vergnügen ……… Wermutstropfen: der Aufenthalt ist kurz, morgen früh um 4.35 h geht es zum Flughafen zurück und zum Flug nach Patagonien ….als Trostpflaster abends ein dickes Steak im nahen Las Nazarenas Asador Criollo, schon von R & G getestet, sehr leckerer chunk of meat! Mal gespannt, ob sie die Brasilianer übertrumpfen können!? Im Eingangsbereich eine große Feuerstelle mit mehreren Hammeln bzw. Lämmchen am Spiess, wir lernen später, dass es die patagonische Art der Zubereitung ist…dazu ein gutes QUILMES, argentinisches leckeres Bier!

Am nächsten Morgen im Dunkeln raus – wie im deutschen Winter – und über die breiten Avenidas mit bis zu acht Spuren in Richtung International Airport EZEIZA. Bisschen Chaos und riesige Schlangen wie wir schon von Brasilien gewöhnt sind, check-in mit unzähligen Ausländern aus allen Windrichtungen. Start um 7.45 h, wieder in so einer alten Rappelkiste, McDonnell – Douglas MD 88….sicher vom Scrapyard irgendwo in der kalifornischen Wüste!!!? Wieso kann ich nicht zu Hause bleiben?

Gut dreieinhalb Stunden Flug quer durch Argentina nach EL CALAFATE / Provinz Santa Cruz. Wider Erwarten schafft es die Schrottmühle im Sturzflug durch die Wolken rumms bums runter auf die Piste. Kurzer Blick auf die Landschaft, kahl, kein Baum, kein Strauch, braun … büscheliger sagebrush? … wie in der amerikanischen Wüste. Mit dem Bus’chen und der Agentur Prestigio, die uns ein paar Tage begleiten wird, ins Hotel POSADA LOS ALAMOS,

in der „Stadt“ nahe der Einkaufsstrasse … gut!!!! Hotel sehr schön und gepflegt, mit viel Einsatz liegt es im Grünen.

Ich bin heilfroh, dass wir nicht irgendwo außerhalb gebucht sind, hier ist eh nix los! El Calafate liegt am Lago Argentino und sieht von Ferne aus wie eine Shantytown in der Steppe, ist aber von nahem ganz hübsch!

Am nächsten Morgen der Schock: es REGNET. Ich bin sauer! Und habe nur eine sehr warme aber nicht regenfeste Jacke, die ich in Balneario im Apartment gefunden habe, wir haben ja keine Möglichkeit, NORTHFACE und JACK WOLFSKIN am Strand zu kaufen!! Werner besorgt zwei Schirme, muss gehen. Mit Prestigio und Anaí, unserer Führerin, sowie einem Kleinbus voll spanisch Sprechender und zwei Amis Fahrt Richtung Gletscherpark PERITO MORENO.

Unterwegs erste Aufklärung über die Gegend, und  die Frucht und den Namen  calafate. Der kommt ursprünglich aus dem Arabischen (kalafa) und über die Seeleute nach Patagonien, wo sie mit dem Harz dieser Berberitzenart ihre Schiffe KALFATERT haben! Ist ja ein Ding! Man lernt nie aus! Die Früchte macht man zu Marmelade, gibt es auch morgens zum Frühstück, fast wie Blaubeeren, und die Indios haben aus den vielen Kernen Mehl und dann Brot gemacht!

Apropos INDIOS. Wieder einmal wurde uns die traurige Tatsache vor Augen geführt, dass die europäische „Herrenrasse“, diese „Krone der Schöpfung“, es bei ihren Eroberungen  immer zielsicher geschafft hat, Ureinwohner grausam auszurotten. In diesem Fall die TEHUELCHE oder AONIKENK, ehemals nomadische Jäger aus Chile, die durch ihre enorme Körpergröße auffielen und durch ihre großen Füße, spanisch PATAGON, so kam das Land zu seinem Namen. Sie sind wohl vollständig vom Erdboden verschwunden, es gibt nur noch einige Mestizen. Es erbittert mich immer, so etwas zu hören, allein der dumme Ausdruck „Südamerika wurde entdeckt“ ist schon Hybris, schließlich gab es überall Ureinwohner vor den Weißen!!!

Am Eingang des Nationalparks erst mal löhnen:  „außersüdamerikanische“ Touristen 100 Pesos (ca. 20 €), feine weitere Unterscheidung:  Brasilianer 60 Pesos und Argentinier 40 Pesos!  El Calafate wurde 1927 gegründet, der Park 1946 eröffnet, seitdem geht es mit der Region bergauf, und wenn ich sehe, was hier an Touris rumrennt würde ich sagen: BOOOOOOOOM! Der Lago Argentino ist 258 Quadratkilometer gross und 2 – 5 °C kalt, der Perito Moreno Gletscher (Weltkulturerbe seit 1981!!!)  ist 5 km breit und 55 bis 60 m, wenn man das Eis UNTER Wasser rechnet sogar bis zu 110 – 117 m hoch …. wir sind bereit!

Unverschämterweise ist ja am 3. März 2012 – dazu noch NACHTS um vier – wo kein Schwein geguckt hat, die Eisbrücke, die sich ständig an der Gletscherzunge bildet, eingestürzt ……..also die paar Tage hätte man ja noch warten können!!!! 😉 Hat es sogar in Deutschland in die Nachrichten geschafft!

Als nächstes geht es mit dem Schiff („Hielo y Aventura“ für 70 Pesos) auf den Lago und in Richtung Eiswand. Leider sehr windig und nieselig, aber egal, was uns erwartet ist GIGANTISCH!!!!

Leider werden Fotos dem wahren Bild ja nie gerecht, aber ich werde versuchen, wenigstens einen kleinen Eindruck von der Schönheit des Gletschers zu vermitteln!

Es ist einfach atemberaubend! Das Eis ist an manchen Stellen fast blau, oder weiss, auch mal durchscheinend, und die Geräuschklisse: es kracht und donnert im Eis drin und man erwartet jeden Moment einen riesigen Abbruch, der uns mit dem Boot umwirft! Fast 60 m ragt die eisige Wand vor uns auf. Unglaublich schön!

Muss jetzt erst mal ein paar von 100 000 Fotos loswerden:

So sah es vor dem großen Abbruch am 3. März wahrscheinlich aus:

Und als wir dort waren war die Brücke weg und es ergab sich ein völlig neues Bild:

Man kann sich gar nicht satt sehen!

Zum Größenvergleich…hinten rechts ein Boot:

Nach der Schiffahrt dann mit dem Bus weiter zu den „pasarelas“ direkt am Gletscher, Stegen und Aussichtsplattformen,von denen man wieder einen anderen tollen Blick hat!

Von dort hat man einen Überblick über den ganzen Gletscher und wenn man Glück hat kriegt man einen gigantischen Abbruch mit, es kracht und knackt und donnert wie ein Gewitter im Eis, dann platzen kleine Stückchen ab (ist wie bei „ICE AGE“  🙂 ) und irgendwann brechen donnernd Tausende Tonnen Eis ab und stürzen ins Wasser, wo es dann „Tsunamis“  gibt, bis die Brocken wieder aus dem Wasser auftauchen und davon schwimmen………

so in etwa:

Wir entscheiden uns daraufhin, auch die anderen Gletscher anzusehen, am nächsten Tag geht es per Programm „Todos Glaciares“ in die „brazos“, die Seitenarme des Lago Argentino und zu den Gletschern SPEGAZZINI, UPSALA sowie noch einmal zu einer anderen Stelle am PERITO MORENO! Das Schiff heisst „QUO VADIS“ (ich hoffe der Kapitän weiss, wohin es geht) und ist ein größerer neuer Katamaran – sehr beruhigend. Was an dieser Fahrt so beeindruckend ist = die Eisberge aller Couleur und Größe, die vor den Gletschern herum schwimmen. In allen Blautönen und in weiss und durchsichtig …. traumhaft schön. Auf dem Deck des Schiffes pfeift der Wind und es ist kalt, aber egal, das sieht man nur einmal im Leben….

Nach diesen überwältigenden Erlebnissen geht es zurück an die Anlegestelle und dann nach El Calafate, ca. eine Stunde entfernt, durch eine schöne Hochlandschaft, die Berge im Hintergrund, ab und zu mal ein Kondor, vereinzelt Estancias …. beeindruckend, aber leben wollte ich in dieser Einöde nicht!

Abends ein kleiner Bummel durch die Geschäfte, dann ins Restaurant „La Tablita“, eine Empfehlung von Anaí,aber mir hat das „Mi Viejo“ mitten im „Dorf“ besser gefallen!

Am nächsten Morgen dann der zweite Teil der Reise: Abfahrt nach CHILE, per Auto, in den Nationalpark TORRES DEL PAINE! Die Fahrt dauert zwischen 5 und 6 Stunden, erst geht es in einem Jeep bis an die Grenze, (dort übernimmt ein anderer Fahrer. ) Unserer ist ein Muffel, der die Zähne nicht auseinander kriegt. Zusammen mit einer stummen Frau  auf dem Beifahrersitz bildet er die stille Post. Gut. Wir sind ja auch noch müde….

Die Strasse ist erstklassig und schnurgerade, irgendwann schläft alles, der Fahrer auch – fast, nur ich natürlich nicht. Blutroter Sonnenaufgang über dieser Einöde – genannt patagonische Steppe – ein paar Pferde, Schafe, kleine Strausse und die ersten Guanacos! Niedliche Kamelverwandte! 8.30 h in LA ESPERANZA, „die Hoffnung“ ….  braucht man hier auch, total tote Hose, aber eine 24h geöffnete Tankstelle.

Gegen 10.30 h biegt Muffi ab und hoppelt über eine Schotterstrasse bis zu ein paar Häusern, das ist die „GRENZE“ zwischen Argentinien und Chile,  in CANCHA CARRERA. Ein Holzhaus, die argentinische Fahne, Militär. Stempel in den Pass, fertig, ein/zwei Kilometer weitergehoppelt bis zur chilenischen Grenze. Die haben schon mehr draus gemacht, Passkontrolle, Gepäck wird geröntgt, nebenan ins Café, wo <America Rosalia Rodriguez Teveni>die Gelegenheit ergriffen hat und Kaffee, Bücher und Andenken verkauft. Unser nächster Chauffeur ist ein kleiner, netter und geschwätziger Chilene – mit der Lady  und zwei englisch sprechenden Paaren geht es weiter in einem Kleinbus! Der Fahrer ist gerne bereit, zum Fotografieren anzuhalten,wir sehen die ersten chilenischen 😉 Kondore, und die Guanacos werden zahlreicher. Sie stören sich nicht im geringsten an Autos oder Menschen, laufen überall herum und springen fast aus dem Stand über jeden Weidezaun!

Gegen 14 h an der Lodge HOTEL LAS TORRES, imposante Lage! Am Fuße der gewaltigen Berge Torres del Paine! Paine heisst in der Sprache der Urweinwohner übrigens BLAU!

Am nächsten Morgen aus dem Zimmer Blick auf kitschig rosa Berge, (von wegen BLAU!), hatte ich schon auf Postkarten gesehen und dachte sie wären koloriert!?

Das Hotel mag am Ende der Welt liegen, aber die Vepflegung ist Ia ….. gutes Fleisch, gute Weine, ausgefallene Salate, z.B. Ceviche, Grünzeug kommt aus dem organischen Garten , nicht immer der gleiche Kram , und:  phantastische Desserts! Eis, verschiedene Kuchen ( u.a. LUCUMAkuchen, Lucuma ist eine Art Sapotí ) und irre Mousses, Avocado mit Sahne und Calafatemark………..yummy!

Internet nur über Satellit, Strom per Generator, kein Handyempfang (super), Heizung (wichtig!) per „Fernwärme“….d.h. draußen steht ein großer Holzstoss und ein Ofenschlot, der immer qualmt! In Sichtweite die Pferdekoppel mit sehr schönen u.a. vielen gescheckten Pferden. Und abends lief uns ein Fuchs über den Weg, total unbekümmert, wie der Hofhund, die Tiere wissen, dass ihnen keiner nachstellt.

Am Morgen ein Ausflug mit unserem Guide LALO in den Park. Mit dem Auto fahren wir die <attractions> an, die Seen  Nordenskjöld und Sarmiento, den Wasserfall Salto Grande, der Wind pfeift orkanartig über die Ebene,  die Berge immer im Hintergrund – schliesslich zum Lago GREY, kleiner Fußmarsch u.a. über eine wacklige Hängebrücke.

Dort erwarten uns ein ebenso wackliger schwimmender Holzsteg, hohe Wellen und ein Bootchen, das uns zum Ausflugsschiff bringt, dagegen war der Katamaran aber LUXUS! Bis dahin sind wir schon mal ziemlich nass, brrrrrrrr…..!

Als alle verstaut sind mit Volldampf zum Grey – Gletscher, über den kleinen Äppelkahn schlägt die Gischt, draußen aufhalten unmöglich, und einige Leute werden leicht grün im Gesicht. Vor dem Gletscher dreht er dann bei, und wir können raus zum „Aaaaah“ und „Oooooh“, immer präsent die Paine – Berge, zusammen mit dem blauen und weissen Gletscher, das hat schon was. Kaum Eisberge, aber trotzdem schön, und wieder anders als in Argentinien! Fotos – Fotos – Fotos!

Rückkehr MIT den Wellen und somit weniger nass, Marsch durch ein Stück Urwald mit umgestürzten Bäumen, Rumpelfahrt zurück zum Hotel, dort verabreden wir mit den Guides für den nächsten Tag einen Ausflug zu Pferd an die „Torres“ heran! Aber …..  morgens ein Blick aus dem Fenster…. es giesst! Nass auf nassen Pferden, neee, das bringt’s nicht, wir switchen um zur nachmittäglichen AONIKENK – Tour, zu den Höhlenzeichnungen der Ureinwohner.

Das Wetter hat sich bis dahin beruhigt, und wir fahren über die Hoppelerdstrassen bis zu einemPunkt X  im Gelände, wo uns der Fahrer ablädt und wir tippeln müssen. Hmmmm…? Was bleibt mir übrig…. Irgendwann zeigt Lalo auf einen Berg  – etwa 100 km entfernt – und sagt freudestrahlend:  DA müssen wir hin!!! Ohnmacht! Für sowas fehlt mir eigentlich jeglicher Ehrgeiz, aber mitgehangen – mitgefangen, es geht über Stock und Stein, über Guanacoschädel und -skelette in Richtung Berg! Lebenden Guanacos scheint es hier zu gefallen, es gibt sie rundrum in Massen. Genau wie die kleinen Strausse! Putzige Biester!

Der Wind pfeift, und es ist ungemütlich. Aber auch schön. Still – bis auf das Heulen des Windes. Alles in allem tapern wir etwa 10 km durch die Steppe, die Höhlenzeichnungen sind sehr sparsam, aber trotzdem ein interessanter Marsch mit geologischen Erläuterungen vom heimischen Doktor Werner und Fotos der patagonischen Flora, die trotz mikroskopischer Ausmaße sehr hübsch ist!

Die Vegetation ist echt interessant, schade, dass ich keine Biologin bin! Moose, Flechten, viele stachlige Sträucher, kleine Kissen, manche mit winzigen unscheinbaren Blüten, eine Art Edelweiss, und natürlich Berberitzen! Und:  auf den Wiesen um das Hotel wuchsen Champignons, ich bin fast sicher! Wie früher in Deutschland auf den Pferdewiesen!!

Nach drei Tagen geht es zurück in die Zivilisation, wieder auf dem Landweg, nach El Calafate, wieder ins LOS ALAMOS. Noch ein bisschen Shopping im „Dorf“, viel gibt es eh nicht, höchstens viel Kitsch, ein gutes Abendchurrasco im „Mi Viejo“ und dann am Sonntag –  18. März 2012  –  zurück zum Airport und Flug nach Buenos Aires, wo wir gegen Abend einschweben. Am Airport  mache ich mir erst mal das Vergnügen, die gräßliche dicke Jacke loszuwerden. Ich hänge sie über den Mülleimer und keine fünf Minuten später rollt einer mit der Mülltonne herbei, ein kurzer Rundumblick, schwupps, Deckel auf, Deckel zu, weg ist sie! Sicher meint er, ein Schnäppchen zu machen, sorry, ist nix drin. Aber ich bin das häßliche Ding los und habe wieder Platz im Koffer!

Fortsetzung folgt!

Serra Verde Express, von Curitiba nach Morretes

Schon immer war mir die Fortbewegung auf der Erde lieber als in der Luft, und Zugfahren finde ich sehr entspannend, besonders wenn es durch so eine faszinierende Landschaft wie die Mata Atlantica, den brasilianischen Küstenurwald, geht!

Am 26. Februar 2012 sind wir also nach Curitiba gefahren, haben dort ein bisschen Sightseeing gemacht, uns und das Auto dort in ein bahnhofsnahes Hotel (mehr schlecht als recht) einquartiert und sind am 27.2. dann zur großen Fahrt aufgebrochen, beginnend mit schnellem Frühstück und Fussmarsch zum Bahnhof.

Dort warteten schon Touristen aus aller Herren Länder, anscheinend ist die Strecke ein Renner. Und es gibt ja viele „train spotter“ auf der Welt, siehe David! Deutsche natürlich wieder stark verteten, fuhren aber selbstverständlich in den teureren Klassen, wir begnügten uns mit dem „turistico“ für 74 Reais!

Ein italienischer Scherzkeks:

http://www.curitiba-parana.de/?Zug_Curitiba_Paranagua

Daneben gibt es noch die classe economica für 57 Rs., die classe executiva für 107 und die camarotes ab 332 Rs. (4 Pers.), aber uns genügte die Touristenklasse mit Führer, einem Getränk und einem Snack inklusive! Die Sicht ist für alle gleich!!!

Um 8.15 h Abfahrt ab Rodoferroviária, man musste eine halbe Stunde vorher dort sein und der Zug fuhr auch – für brasilianische Verhältnisse – ungewöhnlich pünktlich ab. Zuerst meilenweit durch Curitibas Vororte, nicht immer ein schöner Ausblick auf die bagunça aber eben normal…………

Unser Führer war Jefferson KERN, deutsche Vorfahren, kein deutsch außer vielleicht <guten Tag>, aber netter junger Kerl. Machte uns mit der Geschichte der Bahn vertraut, die recht abenteuerlich ist!

Die 150 km lange Strecke ist eine Herausforderung für die Ingenieure gewesen, ein Höhenunterscheid bis zum Meer von 950 Metern, z.T Gefälle bis zu 3,3 %,  13 Tunnels, 67 Brücken und Viadukte, das Ganze 1885 fertig gestellt,  innerhalb von fünf Jahren gebaut, erst durch eine französisch-belgische Gesellschaft, als die aufgaben dann von den Brasilianern selbst.

Wenn man die Ausblicke aus schwindelnder Höhe sieht kann man sich vorstellen, wie schwierig der Bau war! Und das Eingangsfoto sagt mehr als Worte!

Der Zug zuckelt die meiste Zeit recht beschaulich durch die Landschaft, wunderschöne blühende Bäume, Ipê, lila-rosa-weisse Manacá da Serra, eine weisse Irisart, Palmen und Unmengen Baumfarne in imposanten Größen. Nebelschwaden in den Bergen, Wasserfälle, und wenn man auf die gefahrene Strecke zurückblickt bekommt man manchmal weiche Knie, wenn man sieht, wie die Schienen am Berg kleben!

Gegen 11.15 h laufen wir im Kolonialstädtchen MORRETES ein, einem kleinen Kaff, an einem Fluss gelegen und mit einigen Relikten aus der Bauzeit der Bahn! Und sehr viel wärmeren Temperaturen!

Zurück nach Curitiba kann man mit dem Bus fahren, leider war keine Zeit für die alte Strasse, Estrada da Graciosa,  die sehr schön sein muss, so waren wir in anderthalb Stunden über die Autobahn wieder in der Großstadt und konnten noch „die Kurve kratzen“ und zu zivilen Zeiten zu Hause sein. Die Autobahn BR 101 bei Nacht ist nicht gerade ein Zuckerschlecken, Kamikaze -LKWs, Autos und Motorräder ohne Licht, Esels- und Pferdekarren auf dem Randstreifen, „sparsame“ Markierungen!

Ein schöner Ausflug, besonders für Zugfanatiker. Mit mehr Zeit hätte man noch die Ilha do Mel und die Küstenstädte sehen können…….more luck next time!

Feliz Ano Novo………………………..2012